Menu anzeigen

Vitamin D und Diabetes

Vitamin D und Diabetes, Vitamin D im Alter

Besteht ein Zusammenhang zwischen Vitamin D-Mangel und Diabetes-Entstehung?

Der Zusammenhang zwischen einem Mangel und der Diabetes-Entstehung ist mittlerweile nachgewiesen. Das gilt für beide Diabetes mellitus-Formen, die heute diagnostiziert werden und als Typ 1 und Typ 2 bekannt sind. Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass Vitamin D-Mangel das Risiko, an Diabetes zu erkranken, wesentlich erhöht.

Je nördlicher das Land, in dem wir leben, desto höher ist das Risiko für Diabetes. Zum Beispiel ist in Finnland das Diabetes-Risiko für Typ-1-Diabetes um 400 Prozent höher als in Venezuela.
Die UV-B-Strahlen des Sonnenlichts produzieren in der Haut das Vitamin D3. „Der Mangel an Sonnenlicht hat inzwischen ein katastrophales Ausmaß angenommen“, so Experten wie Dr. Michael Holick, der sich seit Jahrzehnten in der Forschung mit dem Zusammenhang zwischen Diabetes und dem Sonnenvitamin befasst. In seinem Buch rät er allen, die zu wenig Sonnenlicht erhalten, ganz besonders in der Winterzeit zu ausreichend hoch dosierten Präparaten zu greifen.

Wie hilft Vitamin D gegen Diabetes?

Diabetiker profitieren ganz besonders vom Sonnenvitamin: Internationale Forschungsergebnisse weisen eindeutig darauf hin, dass die Einnahme von Vitamin D bei Diabetes angeraten ist. Beschwerden und Folgeerkrankungen können mit der Einnahme der medizinisch empfohlenen Dosierung gemildert werden.

Vorsorge: Optimierte Versorgung beugt dem Ausbrechen von Diabetes effektiv vor.

  • Calciumaufnahme bei Diabetes: Vitamin D ermöglicht die verbesserte Calcium-Aufnahme im Darm und reguliert den Knochenstoffwechsel. Diabetes-Medikamente können insbesondere bei einem Mangel zu verringerter Knochendichte und Osteoporose führen.
  • Insulinspiegel: Vitamin D stimuliert die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse.
  • Durchblutung: Bei Diabetes schützt Vitamin D die Blutgefäße. Von daher ist es besonders wichtig zur Vermeidung und Abmilderung von Durchblutungsstörungen und den gefürchteten Folgeerkrankungen wie Arteriosklerose, diabetischer Fuß sowie Haut-, Augen-, Herz- und Nierenerkrankungen.
  • Infektionsrisiko: Ein Vitamin D-Mangel bei Diabetes erhöht das Risiko für Infektionen. Die Stärkung des Immunsystems ist daher für Diabetiker besonders wichtig. Werte im gesunden Bereich oberhalb 40ng je ml Blut verhindern Infektionen wie Grippe und Atemwegs-Infektionen, die besonders im Winter bei Mangel des Sonnenvitamins um sich greifen.
  • Immunsystem: Vitamin D ist ein potenter Immunmodulator, der die Bildung der körpereigenen Abwehrsubstanzen gegen Bakterien, Viren und Pilze stimuliert sowie die weißen Blutkörperchen aktiviert.
  • Folgeerkrankungen: Vitamin D-Mangel und Diabetes-verknüpfte Autoimmunerkrankungen können mit einem gesunden Wert im Körper verhindert werden.
  • Zuckerhaushalt: Der Zuckerhaushalt verbessert sich durch Vitamin D. Diabetes kann so besser kontrolliert werden. Die bei Diabetes und seinen Vorstufen verminderte Glukosetoleranz wird durch das Sonnenvitamin positiv beeinflusst.
  • Stoffwechsel: Der Stoffwechsel von Muskelzellen und Fettzellen verbessert sich durch Vitamin D. Dem Diabetes, der Insulin-Resistenz und dem Übergewicht wird so entgegengewirkt.
  • Hormone: Das Gleichgewicht der Hormone im Körper wird durch ausreichendes Vitamin D maßgeblich ausbalanciert. Diabetes Betroffene können so hormonelle Schwankungen und Beschwerden auffangen und verhindern.
  • Nervensystem und Gehirnleistung: Sie werden durch D-Vitamine gestärkt. Sie wirken Demenz und Depression entgegen, die Stimmung steigt.

Schwangerschaft: Schwangere sollten eine Unterversorgung auf jeden Fall verhindern. Diabetes und weiteren Erkrankungen des ungeborenen Kindes kann so effektiv vorgebeugt werden. Je besser die Vitamin D-Versorgung, desto geringer auch das Risiko für Komplikationen in der Schwangerschaft. Schwangerschafts-Bluthochdruck, Schwangerschaftsdiabetes sowie vorzeitigen Wehen und Frühgeburten kann mit Präparaten entgegengewirkt werden.

Dosierung: Achten Sie bei Präparaten auf eine angemessen hohe Dosierung, die Ihren Spiegel auf die empfohlenen Werte steigert. Siehe Therapie.