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Vitamin D-Produktion im Wandel

Im Zuge der Evolution hat der Mensch zahlreiche Entwicklungsstadien durchlaufen. So hat der Mensch gelernt, sich den Gefahren der Natur weitestgehend zu entziehen. Der Mensch trägt Kleidung und schafft sich Unterkünfte, indem er beispielsweise Häuser baut. Doch was auf der einen Seite Vorteile bringt, hat auch Nachteile. Einer dieser Nachteile ist die fehlende Sonneneinstrahlung auf der Haut und somit eine ausreichende Vitamin D-Produktion des Körpers.

Gehen wir zurück in die Steinzeit, so ist übermittelt, dass die Menschen damals wenig Kleidung trugen und sich zum größten Teil draußen aufhielten. Daher hatten sie eine entsprechend gute Vitamin D-Produktion vorzuweisen.

Schaut man sich nun die Gegenwart an, so hält sich der Mensch, zumindest in den westlichen Ländern, überwiegend in geschlossenen Räumen auf. Noch dazu ist die Haut mit immer mehr Kleidung bedeckt. Eine ausgeglichene Produktion von Vitamin D ist unter diesen Voraussetzungen nur schwer zu realisieren.

Des Weiteren kommt hinzu, dass durch die Öffentlichkeit im Allgemeinen und das Gesundheitswesen im Speziellen propagiert wird, Sonnenschutz aufzutragen und sich noch mehr der wichtigen Sonneneinstrahlung zu entziehen.

Risikogruppen für Vitamin D-Mangel

Diese neuen Situationen sorgen dafür, dass folgende Gruppen ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin D-Mangel aufweisen:

  • Menschen mit langen Arbeitszeiten im Innenbereich
  • Sonnencreme-Benutzer (ab LS 8 aufwärts)
  • Menschen, die zu viel Alkohol zu sich nehmen
  • Bewegungseingeschränkte Menschen, die sich nicht ins Freie bewegen können

Wie kann man dieser Entwicklung entgegen treten und seinem Körper eine ausreichende Dosis des Sonnenvitamins bieten? Zum einen kann man sich, unter Berücksichtigung empfohlener Sonnenzeiten, bewusst dem Sonnenlicht aussetzen. Zum anderen gibt es die Möglichkeit, Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen, die den Körper mit Vitamin D in einem ausgewogenen Verhältnis versorgen.