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Vitamin D ist für Senioren besonders wichtig

Ältere Menschen sind stärker von einem Mangel betroffen

Ein Haupt-Risikofaktor für chronischen einen Vitamin D-Mangel ist das Alter. Bei Senioren ist der Mangel noch weiter verbreitet als beim Rest der Bevölkerung. Dabei ist das Sonnenvitamin gerade für diese Bevölkerungsgruppe ungemein wichtig. Harte Knochen, starke Muskeln, ein gesundes Herz und ein leistungsfähiges Immunsystem bis ins hohe Alter: Dafür ist ein hoher Spiegel absolut notwendig.

Deshalb empfehlen wir: Ältere Menschen sollten regelmäßig den Blutwert bestimmen lassen, um ihre Gesundheit zu bewahren. Mit hoch dosierten Präparaten lassen sich Defizite gut ausgleichen.

Warum haben viele Senioren einen extrem niedrigen Vitamin D-Spiegel?

Sonnenlicht: Ältere Menschen halten sich häufig noch seltener im Freien auf als andere. Aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen, Schwierigkeiten mit der Mobilität oder einem Heimaufenthalt fehlt die Möglichkeit, ausreichend Sonnenlicht zu tanken. Dadurch kann der Körper selbst im Sommer kein Vitamin D bilden.

Haut: Die Haut verliert im Alter mehr und mehr die Fähigkeit, mithilfe der UV-Strahlung das Prohormon zu bilden. Der Verlust kann bis zu 75% betragen. Der Grund: Im Laufe der Jahre wird die Haut immer dünner, somit ist weniger Haut da, die Sonnenlicht aufnehmen kann.

Ernährung: Die Qualität der Ernährung ist bei Senioren nicht immer gewährleistet. Hochwertiger Seefisch, der wertvolles Vitamin D liefert, wird viel zu selten verzehrt.

Gesunde Knochen und starke Muskeln verhindern Stürze

Osteoporose und schwache Muskeln werden immer mehr als Mangel-Symptome erkannt. Sie bedrohen bei vielen Senioren die körperliche Mobilität.

Muskelschwäche: Chronischer Vitamin D-Mangel führt zu Muskelschwäche und schränkt die Gehsicherheit ein. Dadurch kommt es bei älteren Menschen häufig zu Stürzen. Die Folgen sind Frakturen und andere Verletzungen. Die Muskelmasse sinkt generell ab dem 50. Lebensjahr, mit viel Bewegung und Vitamin D kann man die Muskelkraft allerdings auf einem guten Niveau halten.

Osteoporose Vorbeugung: Im höheren Alter steigt die Gefahr von Osteoporose, der krankhaften Entkalkung der Knochen. Mit den Jahren verliert der Knochen sowieso an Knochendichte, durch einen Mangel wird dieser Vorgang beschleunigt.

Erfolgreiche Osteoporose-Vorbeugung muss in jedem Fall die Gabe hochdosierter Vitamin D-Präparate vorsehen. Denn das Sonnenvitamin ist dafür verantwortlich, dass Calcium im Darm aufgenommen wird und es in die Knochen gelangt.

In jedem Alter sollte man auf die Knochengesundheit achten, im Alter ist es extrem wichtig. Gerade Frauen nach den Wechseljahren verlieren sehr schnell Knochensubstanz und müssen jederzeit auf einen guten Status achten.

Zahlreiche Studien haben ergeben, dass eine regelmäßige Dosis von mindestens 700-800 IE pro Tag bei älteren Menschen das Risiko einer Hüftfraktur um 26 % senkt, das Sturzrisiko sinkt gleichzeitig um 22%.

Vitamin D erhält die geistige Leistungsfähigkeit und verhindert Depressionen

Geistige Leistungsfähigkeit: Alle Nervenzellen im Körper sind von Vitamin D abhängig, so auch im Gehirn. Der Blutwert hat erheblichen Einfluss auf die geistige und intellektuelle Leistungsfähigkeit. Das Prohormon regt die Bildung von Signalstoffen an, die für die Funktion der Verbindungen zwischen den Nervenzellen im Gehirn verantwortlich sind.

Ein Mangel an Vitamin D hat wahrscheinlich sogar die schnellere Degeneration des Gehirns zur Folge. Alterskrankheiten wie Demenz oder Alzheimer werden von zahlreichen Medizinern damit in Verbindung gebracht.

Zusammenhang zwischen Vitamin D und Depression: Viele Ärzte halten den Zusammenhang zwischen dem Sonnenvitamin und Depressionen für erwiesen. Ganz klar sind die Auswirkungen eines Mangels im Winter, die Winterdepression ist mittlerweile ein anerkanntes Krankheitsbild. Ein durchgehender, chronischer Mangel fördert insgesamt die Neigung zu depressiven Krankheitsbildern.

Vitamin D3 gegen Beschwerden in der 2. Lebenshälfte

Die Ärztin Dr. med. Anna Höck stellt in einem gut verständlichen, eindringlichen Artikel dar, wieso gerade in der 2. Lebenshälfte ein Vitamin D-Mangel unbedingt vermieden werden sollte.Nach dem 50. Geburtstag beginnt bei vielen Menschen die gesundheitliche Lebensqualität abzunehmen. Häufig merken die Betroffenen das am Anfang gar nicht, da es sich um einen schleichenden Prozess handelt. Es folgen Müdigkeit und Abgeschlagenheit, ohne dass eine Ursache erkennbar ist. In den kommenden Jahren entwickelt sich aus dem chronischen Vitamin D3-Defizit dann unter Umständen eine schwere Krankheit wie Osteoporose, Diabetes 2, Demenz oder gar Krebs.

Die regelmäßige, konsequente Versorgung mit dem Sonnenvitamin sorgt für eine gute Fitness und anhaltende Gesundheit, auch im fortgeschrittenen Lebensalter. Frau Dr. Höck ruft die Menschen dazu auf, sich aktiv um einen Bluttest zu kümmern. Denn: Aus einem andauernden Vitamin D-Mangel wird nach einiger Zeit ein Calciummangel, der das Calcium aus den Knochen zieht. Dass daraus häufig Osteoporose entsteht, liegt auf der Hand. Aber eben auch zahlreiche andere Krankheiten sind auf diesen Mangel zurückzuführen. Sehr wichtig ist es, über das Jahr verteilt mehrere Tests machen zu lassen. Denn ein guter Blutwert im Spätsommer sagt noch nichts über den Wert im Januar.

Übliche Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke sind in Bezug auf die Calciumdosis in Ordnung, aber die Mengen sind bei Weitem nicht ausreichend. Frau Dr. Höck empfiehlt Vitamin D-Präparate, die mindestens 2.000 IE Cholecalciferol enthalten. Wer bereits an Osteoporose oder einer anderen Mangelkrankheit leidet, benötigt noch höhere Dosen.

Den vollständigen Artikel über Vitamin D in der 2. Lebenshälfte einschließlich zahlreicher Literaturhinweise können Sie hier einsehen oder downloaden.