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Osteoporose – Die gefürchtete Volkskrankheit

Was ist Osteoporose?

Osteoporose ist eine Krankheit, die schon sehr lange mit Calcium- und Vitamin D-Mangel in Verbindung gebracht wird. Merkmal der Krankheit sind poröse Knochen, starke Schmerzen und eine erhöhte Frakturanfälligkeit. Osteoporose entsteht, weil dem Körper über längere Zeit zu wenig Calcium zur Verfügung steht, um die Knochen ausreichend damit zu versorgen. Der Körper benötigt laufend Calcium, denn Knochen sind ein aktives Gewebe, keine leblose Masse. Sie sind dauernd im Wandel, Knochen werden permanent ab- und wieder aufgebaut.

Vitamin D-Mangel als Osteoporose-Ursache

Bei Vitamin D-Mangel kann der Körper nur 15 Prozent des Calciums aus der Nahrung verwerten. Vitamin D verbessert nicht nur die Calciumaufnahme im Darm, sondern verringert auch die Calciumausscheidung über die Nieren. So kommt es bei einem längeren Vitamin D-Mangel zu Calciummangel in den Knochen. Die Verringerung der Knochendichte und – bei lang anhaltendem Calciummangel – Knochenschwund sind das Resultat.

Eine Osteoporose ist das Resultat eines längeren Prozesses. Jahrelange Vernachlässigung der Knochengesundheit führt letztendlich zu der Krankheit, die meist im fortgeschrittenen Alter auftritt.

Gründe für die Entstehung von Osteoporose:

  • Lichtmangel, daraus resultierender Vitamin D-Mangel
  • Calciummangel
  • Zu wenig Bewegung
  • Alkohol- oder Medikamentenmissbrauch

30 Prozent aller Frauen erkranken nach den Wechseljahren an Osteoporose, da sich der natürliche Knochenschwund durch den Östrogenmangel beschleunigt. Bei den Männern leidet jeder Fünfte ab dem 50. Lebensjahr unter dem gefürchteten Knochenschwund.

Sehr deutliche Osteoporose-Symptome sind eine erhöhte Anzahl von Knochenbrüchen, Mobilitätseinschränkungen und Schmerzen z. B. im Rücken. Im Anfangsstadium ist die Osteoporose noch reversibel, z. B. mit einer Vitamin D-Therapie. Ist es jedoch bereits zu stärkerem Knochenschwund gekommen, lässt sich dieser nicht mehr vollständig rückgängig machen.

Osteoporose-Vorbeugung mit Vitamin D

Mit 20 Jahren hat der Mensch – wenn in der Jugend eine gute Calciumversorgung sichergestellt wurde – die höchste Menge an Knochenmasse und die beste Knochendichte. Nun muss er alles dafür tun, den natürlichen Knochenabbau nicht noch zu beschleunigen, denn ab dem 20. Lebensjahr beginnt der biologisch bedingte Knochenschwund. Erst sind es nur ca. 0,4 Prozent pro Jahr, aber der Abbau steigert sich mit fortschreitendem Lebensalter. Bei Frauen nach den Wechseljahren beträgt der Knochenschwund sogar 1-2 Prozent pro Jahr.

Aktive Osteoporose-Vorbeugung heißt in jedem Lebensalter:

  • Viel Bewegung
  • Täglicher Aufenthalt an der frischen Luft mit viel Tageslicht
  • Ausreichende Calciumversorgung
  • Guter Vitamin D-Spiegel im Blut

Die Kombination aus natürlichem Knochenabbau aufgrund des Alters, chronischem Vitamin D-Mangel und schlechter Calciumversorgung lässt Osteoporose heute zu einer Art Volkskrankheit werden. Die Krankheit ist eine negative Folge der Alterung großer Teile der Bevölkerung und des modernen Lebenswandels mit zu wenig Licht und zu wenig Bewegung.